Das Fragment ist das heile Teil der Moderne. Wenn man nicht seinen Frieden damit schließt, daß die Arbeit Fragment bleiben muß — in unserer Generation sowieso — eigentlich schon das ganze 20. Jahrhundert hindurch, daß die Arbeit nie übers Fragment hinauskommen wird und man das Fragment als solches überhaupt nur favorisiert, weil sonst überhaupt nichts zu machen ist — dann ...

Den schlagendsten Beweis für meine Tauglichkeit oder Untauglichkeit, mich den Zeitumständen anzupassen, sehe ich heute darin, daß nichts, worüber die Menschen schrieben oder sprachen, mich auch nur im geringsten interessierte. Nur das Objekt verfolgte mich, das abgetrennte, abgesonderte, nichtssagende Ding. Es konnte ein menschlicher Körperteil oder das Treppenhaus eines Varietés sein, ein Rauchfang oder ein Knopf, den ich im Rinnstein ...

Ich sehe den Bäumen die Stürme an, die aus laugewordenen Tagen an meine ängstlichen Fenster schlagen, und höre die Fernen Dinge sagen, die ich nicht ohne Freund ertragen, nicht ohne Schwester lieben kann. Da geht der Sturm, ein Umgestalter, geht durch den Wald und durch die Zeit, und alles ist wie ohne Alter: die Landschaft, wie ein Vers im Psalter, ...

Wo ich gehe – du! Wo ich stehe– du! Nur du, wieder du , immer du! Du, du, du! Ergeht`s mir gut – du! Wenn`s weh mir tut –du! Nur du, wieder du, immer du! Du, du, du! Himmel – du, Erde – du, Oben – du, unten – du, Wohin ich mich wende, an jedem Ende Nur du, wieder ...

Wenn ich dich küsse ist es nicht nur dein Mund nicht nur dein Nabel nicht nur dein Schoß den ich küsse Ich küsse auch deine Fragen und deine Wünsche ich küsse dein Nachdenken deine Zweifel und deinen Mut deine Liebe zu mir und deine Freiheit von mir deinen Fuß der hergekommen ist und der wieder fortgeht ich küsse dich wie ...