Fasten – die vergessene Selbstheilungstechnik des Körpers

Studien aus Russland und den USA belegen: Fasten aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers und steigert die Gesundheit des gesamten Organismus. Selbst bei schwerwiegenden Chemo-Therapien konnte nachgewiesen werden, dass Fasten die Selbstheilung und Verträglichkeit deutlich steigert.

Fasten meint eine Ernährung, welche ausschließlich auf Wasser basiert über mehrere Tage – meist ein bis vier Wochen. Beim Fasten stellt sich der Körper um und greift auf seine Vorräte zurück – zunächst wird der Glucose Vorrat innerhalb von 24 Stunden aufgebraucht. Als nächstes werden die Proteine und Lipide (Fette) aktiviert um die zentralen Funktionen des Körpers zu gewährleisten. Nach einer gewissen Zeit werden dann weniger Proteine und vermehrt Fette zur Steuerung des Energiehaushalts verwendet. So wird der Proteinhaushalt nur langsam aufgebraucht. Ein normal ernährter Mensch kann somit ca. 30 Tage von seinen Reserven leben. Ist der Proteinhaushalt aber aufgebraucht wird es riskant, weshalb eine Fastenkur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden soll. Fasten hilft nicht nur gegen Rheuma, Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes. Es sorgt auch durch eine erhöhte Ausschüttung von Leptin, Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin zu einer stimmungsaufhellenden Wirkung und kann gegen Depressionen helfen.

Fasten aktiviert im menschlichen Organismus Programme, welche in früheren Zeiten für das Überleben notwendig waren. Es scheint fast, als wenn der menschliche Organismus mit Enthaltsamkeit besser zurecht kommt als mit Überfluss, wie man auch aus den vielen modernen Zivilisationskrankheiten schliessen kann.

Fasten wird allmählich zum festen Bestandteil der Schulmedizin – auch in der Berliner Charité gibt es bereits eine eigene Fastenabteilung. Fasten wird von den meisten Krankenkassen übernommen.

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