Gibt es ein „Ich“, welches meditiert? (Audio-Podcast)

In diesem spannenden Gespräch zwischen dem Radio-Evolve Moderator Thomas Steininger und dem Zen Lehrer Alexander Poraj werden viele spannende Fragen rund um das „Ich“, „Transzendenz“ und „Leerheit“ gestellt. Gibt es ein „Ich“, welches meditiert?

Überlicherweise stellen wir uns vor, dass es ein „Ich“ gibt, welches denkt, und eines, welches nicht denkt.

Letzteres möchten wir in der Meditation herbeiführen. Dabei ist dies ein typischer dualistischer Denkfehler, denn in der Meditation löst sich das Ich auf. Das „Ich“ ist ein substanzielles Produkt aus dem Denken, wird dadurch jedoch nicht hinfällig. Vielmehr ist es ein wesentlicher vitaler Bestandteil unserer alltäglichen Handlungsfähigkeit.

Die abrahamitischen Religionen sind im Gegensatz zu den östlichen Religionen stärker auf das Ich fokussiert. Nicht Umsonst gilt der Westen als Zivilisation des Individualismus. Exemplarisch dafür ist aus philosophischer Sicht ein Streit zwischen Platon und Aristoteles: Während Platon den Philosophen als denjenigen kennzeichnete, der Gegensätze im Bewusstsein halten kann ist Aristoteles an eindeutigem Wissen interessiert.

Auch andere Aspekte des Gespräches sind sehr interessant, so ist die Zahl 0 in der Mathematik als Symbol der Leere erst unter Widerständen der katholischen Kirche in unsere westlichen Sphären aus dem Osten importiert worden.

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Quelle: http://www.evolve-magazin.de/radio/zen-und-europa-die-leere-und-das-ich/

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Aspekte rund um Identität, Bewusstsein, Spiral Dynamics, Bewusstseinsforschung, integrales Bewusstsein und Paranormales.